
Meinungen von Fachleuten
> Vorwort von Dr.
Grewers
Abb: Büchlein
"Die Atmungs-Kur,
Leitfaden für
Lungengymnastik"
Hier ist noch das Vorwort von Dr. med. L. Grewers aus Essen wiedergegeben, welches er 1930 zum Büchlein "Die Atmungs-Kur, Leitfaden für Lungengymnastik" von K. Schroth (24 Seiten) geschrieben hat:
"Schlicht und anspruchslos" soll mein Büchlein sein, so schreibt Frau Käthe Schroth in ihrem "Geleit" zur dritten Auflage, Worte der Bescheidenheit für eine Behandlungsart, die über kurz oder lang, wenn mehr bekannt, wohl von sich sprechen machen dürfte.
Die "Atmungs-Kur" stellt kein Resümee von Worten nichtsbesagender Art dar, sie ist vielmehr das Ergebnis einer jahrelangen Überlegung, unterstützt durch Erfahrungen am eigenen Körper. Wie Prälat Kneipp von sich einst sagen konnte: Wer selbst in Not und Elend war, weiß am besten die Not des Nächsten zu schätzen, so hat Frau Schroth am eigenen Körper zum Teil die "Not und das Elend" derer mitgemacht, denen sie jetzt durch ihre verbesserte Methode zu helfen sucht.
Ich habe wiederholt Gelegenheit gehabt, mich von den großartigen Erfolgen persönlich zu überzeugen, und selbst ärztliche Kollegen konnten nicht umhin, Frau Schroth ihre Anerkennung auszusprechen, was doch ebenfalls nur aufgrund beobachtender Heilerfolge geschehen konnte. Was hier zur Anwendung gelangt, ist nichts Gekünsteltes, vielmehr einfachster und harmlosester Art; nur erfordern die Anwendungen von den Ausführenden selbst viel Geduld und selbstlose Aufopferung. Der Satz, der so oft in der Volksmedizin argumentiert ist "in der Einfachheit liegt die Wahrheit", erfährt auch hier seine vollste Bestätigung.
Wie Frau Schroth selber sagt, soll das Büchlein kein erschöpfendes Werk darstellen, aber die darin gemachten Ausführungen dürften wohl hinreichend sein, um einen genügenden Beweis dafür zu erbringen, dass es sich hier um eine wertvolle Heilmethode im wahrsten Sinne des Wortes handelt. Ich persönlich kann bereits urteilen über das allein was ich gesehen, und ich werde es nie verfehlen, Patienten gegebenen Falles auf dieses Verfahren hinzuweisen, da ich weiß, dass ihnen dadurch geholfen wird, geholfen, wo sonst alles versagt hat.
Und so glaube ich, nicht zu viel zu sagen, wenn ich behaupte, dass auch dieses Heilsystem seine volle medizinische Berechtigung hat, das vom vorurteilsfreien Mediziner als gleichwertig und ebenbürtig den bestehenden Heilsystemen an die Seite gestellt werden kann.
In diesem Sinne wünsche ich, dass das Büchlein von Frau Schroth in
recht viele Kreise gelangen möge, dass es nutz- und segenbringend sein
möge zum Wohle der leidenden Menschheit. Wer danach handelt, kann nur
gut tun, denn wenn wir der Natur als Führer folgen, werden wir niemals
irre gehen."
Das war bereits 1930!
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